Metropole.

Aktuell bin ich etwas durch den Wind. Ist allerdings nun wirklich nichts Neues. Nach den zwei grauenhaftesten Wochen seit langem, sehe ich doch den Silberstreif am Horizont.
Einen etwas unkonventionellen Silberstreif. Kann man sagen. Ein sanftes Gefühl, dass kleine Funken wirft.
Wie ich so bin, zerdenke ich die Situation in alle Richtungen und komme doch immer an den Punkt, wo ich mir selber sage: Lass es einfach so sein, wie es ist. Das ist in Ordnung. Mach' es dir nicht selbst schwerer als nötig.
Und genau das tue ich.
In der Regel gleicht mein Kopf einer Weltstadt. Gedanken, Gefühle, Menschen, Themen, Zu- und Abneigung. Alles rennt sich dort quer über den Weg. Im Moment bin ich ruhig. Unglaublich ruhig. Wie die Lahn bei Nacht. Natürlich immer noch in Bewegung. Aber ohne die normale Hektik, die dem Tag einhergeht.
Ich kann aber gar nicht so genau sagen, wie es passierte. Das ist einfach eins dieser Dinge, denen man keine Namen geben kann oder sollte. Und es ist auch nicht so, als wäre alles, was in meinem Kopf passiert plötzlich weg oder nicht mehr relevant. Es fällt mir nur leichter damit umzugehen. Und zumindest heute hatte ich einen enormen Motivationsschub.
Habe endlich etwas angegangen, dass ich seit Monaten vor mir herschiebe. Ob sich das hält, wird sich zeigen. Aber auch darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen.

13.8.15 21:05

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